Gina Dinter ist Deutschlands beste Kanzleimanagerin 2014. Die 23-Jährige ist in der Rechtsanwaltskanzlei Elmar Wenzel in Aschaffenburg in verantwortungsvoller Position tätig. Im erstmals vom Bildungsinstitut Straßenberger Konsens-Training durchgeführten bundesweiten Wettbewerb hat sie sich gegen nicht weniger als 262 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchgesetzt. Wie fühlt man sich nach einer solch besonderen Ehrung? Wir haben uns mit Gina Dinter über den Wettbewerb, ihren aktuellen Arbeitsbereich und ihre bisherigen Erfahrungen unterhalten.



Platz 1: Unser Bild zeigt (von links) Rechtsanwalt Elmar Wenzel aus Aschaffenburg, Gewinnerin Gina Dinter und Maria A. Musold, Geschäftsführende Inhaberin von Straßenberger Konsens-Training


Wie geht es Deutschlands bester Kanzleimanagerin?  

Gina Dinter: Ich kann es noch gar nicht fassen. Als ich am 16. Dezember die gute Nachricht mit der Entscheidung der Jury erhielt, war ich einfach sprachlos. Auch jetzt kann ich es immer noch nicht wirklich glauben. Es ist für mich das tollste Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk in einem. Ich fühle mich geehrt und freue mich riesig.      

Welches Gefühl hatten Sie nach Absendung der Teilnahmeunterlagen?    

Mein erster Gedanke war – Jetzt gibt es kein zurück!  Ich war einerseits erleichtert, die Unterlagen verschickt zu haben, da ich wirklich mein Bestes gegeben habe und mit meiner Bearbeitung zufrieden war. Andererseits war ich aber auch skeptisch, ob ich mir nicht doch noch ein paar Tage Zeit lassen sollte, falls mir noch etwas Wichtiges einfällt. 

Haben Sie mit so einem guten Ergebnis gerechnet?    

Ich habe mir den Termin zur Bekanntgabe am 14. Januar groß in meinen Kalender geschrieben und Familie und Freunde gebeten, die Daumen für mich zu drücken. Dass ich tatsächlich den ersten Platz mache – das habe ich mir zwar sehr gewünscht, damit gerechnet habe ich damit allerdings nicht. Umso mehr freue ich mich, dass ich es tatsächlich geschafft habe.    

Was empfanden Sie als besonders schwer?    

Nicht einfach war für mich die Selbsteinschätzung, da man doch eher selten in der Situation ist, sich selbst bewerten und einschätzen zu müssen. Es war aber auch interessant, mich mit dem Thema zu befassen und auseinanderzusetzen. Auch die Frage, wie ich meinen Vorgesetzten noch effektiver unterstützen könnte, war für mich nicht so einfach zu beantworten.    

Was fiel Ihnen dafür leicht?   

Leicht fielen mir vor allem die Fallbeispiele. Ich habe diese mit kanzleiüblichen Situationen verglichen und den Situationen entsprechend beantwortet. Dabei ist mir die Beantwortung vor allem deshalb leicht gefallen, weil diese Themen und Situationsbewältigungen ausführlich im Kanzleimanager-Lehrgang geübt und vermittelt wurden.  

Was haben die Kolleginnen und Kollegen dazu gesagt?   

Meine Kollegin hat mir während der Bearbeitung immer gut zugesprochen und an mich geglaubt. Als ich ihr mitteilte, dass ich den Wettbewerb wirklich gewonnen habe, hat sie sich sehr mit mir gefreut.  

Wie hat Ihr Chef reagiert?   

Meinem Chef fehlten anfangs – wie mir auch – einfach die Worte. Er hat mir mehrfach gratuliert und sich für mich gefreut.  

W
orin liegen die Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit in der Kanzlei?    

Einen genauen Schwerpunkt meiner Tätigkeit zu bestimmen ist schwer, da ich in einer kleinen Kanzlei ohne Fachabteilungen arbeite. Einer meiner Schwerpunkte ist es, meinen Chef so gut es geht zu entlasten und ihm zuverlässig den Rücken freizuhalten. Dies setze ich um, indem ich die Kanzlei sowohl nach außen als auch intern bestmöglich vertrete. Tägliche Aufgaben wie Telefondienst, Terminkoordination, Mandantenbetreuung sowie die Unterweisung und Betreuung der Auszubildenden tragen dazu bei.  

Was macht Ihnen an Ihrer Tätigkeit als Kanzleimanagerin am meisten Spaß?   

Besonders viel Spaß macht es mir, zu organisieren und dazu beizutragen, dass sich unsere Mandanten wohl bei uns fühlen – ob in der Betreuung oder in der Beratung.  

Bleibt Ihnen bei dieser verantwortungsvollen Tätigkeit überhaupt noch Zeit für Hobbys?   

Ich bin der Meinung dass man – egal, welche Tätigkeit man ausübt – immer versuchen sollte, nach der Arbeit völlig abzuschalten, auch wenn dies nicht immer leicht ist. Zeit für Hobbys und Privates ist mir sehr wichtig, und diese Zeit nehme ich mir auch. Nur wenn man ausgeglichen und zufrieden ist, kann man auch bei der Arbeit 100 Prozent geben.  

Werden Sie nächstes Jahr wieder teilnehmen?   

Auf jeden Fall. Ich werde mein Bestes geben, den „Titel“ zu verteidigen.  

Würden Sie die Weiterbildung zur Kanzleimanagerin auch anderen Kolleginnen und Kollegen empfehlen?   

Ja, auf jeden Fall. Ich bin sehr froh, dass ich den Kanzleimanager-Lehrgang besucht habe und kann dies nur weiterempfehlen. Es hat großen Spaß gemacht, am Lehrgang teilzunehmen. Ich freue mich, dass ich jetzt so viel Gelerntes umsetzen kann und mehr Verständnis für verschiedene Sichtweisen gewinnen konnte. Der Lehrgang hat mir auch sehr geholfen, in schwierigen Situationen richtig zu handeln und zu reagieren - sowohl in beruflichen Situationen wie auch privat.  

Wohin soll es mit dem gewonnenen Reisegutschein gehen?    

Ich bin mir noch nicht ganz sicher. Entweder geht es zusammen mit meinem Freund auf unsere Lieblingsinsel Gran Canaria oder wir packen noch etwas Gespartes darauf und reisen nach New York - das wäre ein echter Traum!   

Dann wünschen wir Ihnen in jedem Fall eine gute Reise und weiterhin viel Freude an Ihrer Tätigkeit als Kanzleimanagerin

 

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